Qualifizierung und Beschäftigung

Eine arbeitsmarktnahe Qualifizierung und Beschäftigung liegt im Spannungsfeld zwischen sozialem Anliegen und wirtschaftlicher Notwendigkeit. Zielgruppenspezifische Angebote richten sich an unterschiedlichste Personengruppen wie z.B. Frauen, ältere ArbeitnehmerInnen, SchulabgängerInnen, niedrig qualifizierte Personen, AkademikerInnen, MigrantInnen, Menschen mit Behinderungen. Die Entwicklung und Erprobung neuer Angebote erfordert daher eine genaue Analyse bestehender Ungleichheiten am Arbeitsmarkt. Erst mit aussagekräftigen Daten können innovative Konzepte entwickelt und umgesetzt werden. Das Aufbrechen und Verändern von Rollenzuschreibungen und Stereotypen soll eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeit, auch in ungewohnteren Berufen, ermöglichen.


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Barrierefreier Tourismus

Menschen mit Behinderung steht nicht mehr aber auch nicht weniger zu als eine gleichberechtigte Teilnahme an Urlaubs- und Freizeitangeboten. Dies wird durch die Vermeidung spezifischer Zugangsbarrieren ermöglicht. Dabei ist auf die bauliche Konzeption, auf die Güte der Raumausstattung und die Qualität des Gästeservice gleichermaßen zu achten.
Menschen mit Behinderung müssen von den Gastronomie- und Beherbergungsunternehmen als Gästegruppe mit unterschiedlichen Bedürfnissen wahrgenommen werden. Dabei ist die gesamte touristische Servicekette zu betrachten - von spezifischen Informationen über den Urlaubsort, den Empfang bei der Ankunft, bis hin zu entsprechenden Serviceleistungen im Hotel.

Integrative Hotelbetriebe zeichnen sich dadurch aus, dass sie für alle Gästegruppen gleichermaßen gut genutzt werden können und nicht ein Urlaubsghetto für Menschen mit Behinderungen betrieben wird.

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Integriertes und Generationen Übergreifendes Wohnen

Integrierte und Generationen übergreifende Wohnprojekte zeichnen sich neben spezifischen baulichen Ansprüchen , z.B. Barrierefreiheit, besonders durch eine heterogene Zusammensetzung der BewohnerInnen aus. Dem Bedürfnis nach Kontakt wird durch die Anordnung von Kommunikations- und Begegnungsräumen Rechnung getragen. Möglichkeiten des Miteinanders können initiiert oder angeboten werden, ohne einen zwingenden Charakter zu entwickeln. Die Selbstorganisation der BewohnerInnen sollte gefördert werden. Nachbarschaftshilfe und Unterstützung der MitbewohnerInnen gelten als Grundprinzip.
Die Serviceleistungen einer Integrierten und Generationen übergreifenden Wohnanlage sind vielfältig - sie reichen von Betreuungs- und Pflegeangeboten über Kinderbetreuungseinrichtungen bis zu Angeboten der Nahversorgung. Der Kontakt zur Umgebung kann durch eine Stadtteilarbeit unterstützt werden.